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Was ist ein Funnel für Coaches und Creator?

Ein Funnel ist der aufgeschriebene Weg zwischen „jemand sieht dich" und „jemand zahlt". Er besteht aus Stufen, und jede Stufe trägt eine Zahl. Der Sinn ist nicht das Verkaufen, sondern das Messen: Ohne Stufen weiß niemand, an welcher Stelle Menschen verloren gehen, und ändert dann die falsche.

Geschrieben von Jannik Moser, Verantwortlich für Produkt und Umsetzung. Zuletzt geprüft am 15. September 2026.

Die vier Stufen

Der kürzeste brauchbare Funnel hat vier Stufen: sehen, reagieren, eintragen, kaufen. Zwischen je zwei Stufen steht eine Quote.

Die wichtigste Zahl ist nicht die erste. Zehntausend Aufrufe bei zwei Eintragungen sind ein Problem in der Mitte, nicht am Anfang. Wer daraufhin mehr Reichweite kauft, macht die Lücke größer.

Deshalb ist die Kennzahl eines Funnels nie eine einzelne Zahl, sondern die kleinste Quote zwischen zwei Stufen.

Wie man die Quoten rechnet

Eine Quote ohne ihren Bruch ist eine Behauptung. Deshalb hier der Rechenweg, an einem Beispiel mit vier echten Zahlen.

Reaktionsquote = Reaktionen ÷ Reichweite × 100. Beispiel: 400 ÷ 40.000 × 100 = 1,0 %. Von hundert Menschen, die den Beitrag sehen, tut einer etwas.

Eintragungsquote = Eintragungen ÷ Reaktionen × 100. Beispiel: 17 ÷ 400 × 100 = 4,3 %.

Kaufquote = Käufe ÷ Eintragungen × 100. Beispiel: 3 ÷ 17 × 100 = 17,6 %.

Die kleinste dieser drei Zahlen ist die Stelle, an der man ändert. Im Beispiel ist es die Reaktionsquote mit 1,0 %, obwohl dort die größte absolute Zahl steht. Annahme Als voll gelten 30 Reaktionen je 1.000 Aufrufe, also 3 %. Die Herkunft dieser Annahme steht offen unter Annahmen: Sie stammt aus einem Erstbefund an zwei Konten, nicht aus einer Erhebung, und wird ersetzt, sobald dreißig gemessen sind.

Die vier Stellen, an denen es kippt

Zwischen Sehen und Reagieren: Der Beitrag sagt nicht, was zu tun ist, oder verlangt zu viel auf einmal. Ein Wort in den Kommentar ist die kleinste denkbare Handlung; ein Link in der Biografie sind schon zwei Schritte.

Zwischen Reagieren und Eintragen: zu viele Felder. Jedes Pflichtfeld kostet. Wir haben das am 15.09.2026 an fünfzehn Anbietern gemessen; die Werte stehen im Marktvergleich.

Zwischen Eintragen und Gespräch: die Zeit dazwischen. Wer nach zwei Tagen antwortet, spricht mit jemand anderem als dem, der sich eingetragen hat.

Zwischen Gespräch und Kauf: keine Entscheidung im Gespräch. „Ich melde mich" heißt fast immer nein, nur später und mit mehr Arbeit.

Was ein Funnel nicht ist

Ein Funnel ist kein Werkzeug und keine Software. Er ist eine Beschreibung mit Zahlen. Wer ein Werkzeug kauft, ohne die Stufen benennen zu können, hat die Zahlen nicht und sieht die Lücke weiterhin nicht.

Ein Funnel ist auch kein Trichter im Sinne von „oben viel rein". Reichweite ohne Weg dahinter erzeugt keine Käufe, sie erzeugt nur eine größere Zahl auf der ersten Stufe.

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Welche Funnel-Arten es gibt

Dieser Bereich ist unser Nachschlagewerk, kein Angebot. Was wir für Creator und Coaches bauen, steht unter Was wir machen.